Über mich

Wer bin ich?

Mein Name ist Thomas Staub.

Ich bin Berufsschullehrer an der Berufsfachschule Bern  (gibb) und unterrichte Fachunterricht bei den Informatikern. Zudem bin ich Zertifizierter Coach. 

Aber eigentlich ist mein Arbeitsplatz im Gehirn der Schüler und meiner Kunden. Das ist der Ort, an dem ich nachhaltig Spuren hinterlassen will.

Das Potenzial in Menschen erkennen und fördern ist meine grosse Leidenschaft. 

Nebst der Technik haben mich immer schon die Menschen und ihr Verhalten fasziniert. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich Berufsschullehrer wurde. Mich fasziniert es, wie der Mensch lernt und wie jemand mehr aus sich selber machen kann. Darum habe ich mich für eine Weiterbildung zum Coach entschieden.

Warum diese Webseite?

Eines meiner Hobbys ist das Lernen. Das mag vielleicht für ein paar etwas komisch klingen, andere sagen vielleicht, sie seinen vielseitig interessiert. Sicher ist: Mein Hobby ist einer der Gründe warum ich Berufsschullehrer und Coach wurde.

Mit dieser Webseite möchte ich meinen Kunden helfen etwas über Coaching und das Thema Lernen zu erfahren.  

Coaching

Coaching
Meine grosse Leidenschaft

Coaching beschäftigt mich schon seit etlichen Jahren. So habe ich mir die nötigen Elemente bei diversen Kursen und Ausbildungen angeeignet. Beim Coaching geht es darum, das Beste, das in einer Person steckt heraus zu holen.

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Lernen

Lernen und Coaching?

Lernen und Coaching haben ganz viel gemeinsam. Das Ziel von Coaching ist neue Verhaltensweisen zu lernen. Im Lerncoaching kommt beides zusammen. Es geht darum, mit einem Coach das Lernen genau zu analysieren und zu optimieren.

Wie lernen wir?

Unser Gehirn ist nicht dazu ausgelegt, viele Handlungen gleichzeitig ganz bewusst auszuführen. Wer einmal gelernt hat Auto zu fahren, kennt das. Am Anfang ist man mit Gas geben, kuppeln, bremsen, steuern, schalten so beschäftigt, da überfordern einem zusätzliche Fussgänger oder Velofahrer komplett. Ganz zu schweigen von einem Gespräch, das sie mit dem Mitfahrer führen.

Später ist das alles kein Problem mehr. Das Gehirn hat gelernt, diese Handlungen wie von selber ohne grosse Aufmerksamkeit und auch ohne grosse Energie zu erledigen. Das Gehirn neigt dazu, bei gleicher oder bei ähnlichen Wahrnehmungen die verknüpften Gefühle, Vorstellungen, Gedanken und Handlungen zu aktivieren.

Handlungen, die wir oft wiederholen, hinterlassen eine Spur in unserem Gehirn. Ähnlich wie ein Weg, der oft begangen wird.

Die hebbsche Lernregel fasst dies folgendermassen zusammen: „What fires together, wires together“.  Das bedeutet: Je häufiger ein Neuron A gleichzeitig mit Neuron B aktiv ist, umso bevorzugter werden die beiden Neuronen aufeinander reagieren.

Dies ist eine überlebenswichtige Funktion des Gehirns. Stellen Sie sich vor, wir würden das ganze Leben lang so gefordert wie in der ersten Fahrstunde. Da hätten unsere Vorfahren den Säbelzahntiger sicher erst zu spät gesehen.

Es hat aber auch Nachteile. Wenn wir beispielsweise gelernt haben, dass das Widersprechen bei einem Chef unangenehme Folgen hat, schweigen wir mit grosser Wahrscheinlichkeit auch bei einem neuen Chef.

Das Gehirn verhält sich ähnlich wie der im Schnee angelegte Trampelpfad. Er ist zwar bequem, aber wenn sich das Ziel verändert ist er plötzlich ein Umweg. Wir müssen einen neuen Pfad anlegen. Dies ist aber mühsam. Wir fühlen uns vielleicht hilflos, schwach, ungeübt oder inkompetent und wir fallen oft auch wieder in den alten Trampelpfad zurück. Durch diese Phase muss man aber durch, wenn ein neuer Weg entstehen soll.

Lernen durch Vorstellung

Nicht nur das Ausführen einer Handlung erstellt im Gehirn einen Trampelpfad, auch das genaue Vorstellen einer Situation ist hilfreich. Dies nennt sich mentales Training. Im Sport gehört dies mittlerweile fest dazu.

Die Erkenntnis, dass Lernen auch durch blosse Vorstellungen, durch denken und sprechen angeregt werden kann, wird in der Beratung auf verschiedene Weise genutzt. Über gewünschte Zielsituationen oder einen Lösungsweg nachzudenken und sich mit den Gefühlen, welche dabei erlebt werden auseinander zu setzen, kann dabei helfen.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Um ein neues Verhalten dauerhaft zu festigen, müssen noch zwei Faktoren hinzukommen: Die Erfahrung muss uns emotional berühren und sie braucht Wiederholung. Was uns berührt oder begeistert, vergessen wir nicht so schnell. Was wir mehrfach denken, erleben oder ausführen, graviert sich tiefer ein.

Können wir auch Persönlichkeitsaspekte durch lernen verändern?

Bei dieser Frage gehen die Meinungen auseinander. Es stellt sich auch die Frage wie sinnvoll es ist, seine Persönlichkeit zu ändern. Wir sind, wer wir sind. Das ist auch gut so! Was wir mit Sicherheit können, ist lernen unser intuitives Verhalten zu stoppen und uns in einer Situation angemessener zu verhalten.

Beim Lernen hängt viel davon ab, wie viel Energie der Coachee bereit ist zu investieren. Oft gilt das Motto:

„You can get it if you really want!“

Lebenslauf

Mein beruflicher Werdegang

  • 2016 – heute Berufsgruppenleiter
  • 2016 – heute nebenberufliche Tätigkeit als Coach 
  • 2009 – heute Fachlehrer Informatik Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern
  • 2004 – 2013 Technischer Leiter bei einem Informatik-Dienstleistungs Betrieb
  • 2001    Bordelektriker MV Logos II
  • 1995 – 2000 Elektromechaniker EFZ
  • 2020-2021 Ausbildung zum  Eidg. Betrieblicher Mentor FA
  • 2020 Laufbahn- und Karrierecoaching
  • 2019 – 2020 CAS Lehrbegleitung & Coaching für Verantwortliche in der Berufsbildung
  • 2019 Team-Coaching
  • 2019 Coaching Ausbildung prozessbegleitende Kompetenzen und Selbstmanagement und Marketing
  • 2019 Von der Wissensvermittlung zum Coach – die neue Rolle der Lehrperson
  • 2016 Studiengang für angewandtes Coaching Coachingplus
  • 2013 – 2015 EHB BKU, Lehrperson Fachuntericht Informatiker
  • 2005 – 2008 NDS FH allgemeine Informatik
  • 2001 – 2003 Informatik Techniker HF
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